Für immer schlafende Kinder - Gerechter Zorn

Juli 2019

Die Schatten der Vergangenheit sind Flecken auf unserer Seele. Haben wir nicht mit ihnen abgeschlossen, sind wir auf immer dazu verdammt sie wieder und wieder zu durchleben, zu erleben und letztlich an ihnen zugrunde zu gehen.

Jo ist ein gefeierter Ermittler, ein Held, wenn man so will und doch ist er innerlich so leer wie niemals zuvor. Ein letztes Mal lässt er sich in den Sumpf zurückziehen, dies zumindest hofft er, er hofft nach diesem Fall endlich den Mut finden zu können, dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Zuerst scheint alles gewöhnlich zu sein, so gewöhnlich, wie es eben ist, wenn man Monster jagt und dies schon das halbe Leben lang.

Jedoch ändern sich die Dinge schnell. Jo findet sich in einem Netz wieder, welches speziell für ihn angefertigt und ausgeworfen wurde.

Der größte Schatten seiner Vergangenheit zeigt sich wieder, einen den er glaubte besiegt zu haben, jenen dessen Ergreifung er alles opferte, ALLES.

Auf ein Neues beginnt ihr nahezu unendliches Spiel. Kann Jo eine ewige Jagd beenden und endlich Frieden finden? Er muss, denn dieses Mal steht nicht nur seine eigene Seele, sondern die Seele einer ganzen Gesellschaft auf dem Spiel.

 

Es gibt Teile unseres Selbst, die in die tiefste Hölle hinabreichen, dessen müssen wir uns bewusst sein. Lassen wir nämlich zu, dass unser Potential zum Hass, jenes Erbe der tiefsten Hölle, sich in gerechten Zorn wandelt, haben wir uns nicht nur zu dessen Sklaven gemacht, sondern glauben gleichzeitig frei zu sein.